Wortlos
geschrieben am 28. Februar 2009 von schreiberlein. Bisher 835 mal gelesen.
Wortlos
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Deine Gefühle
tragen keine Namen
Deine Gedanken
sammeln sich in
kleinen engen Kammern
Ein Gedränge
wortloser Geister,
die Dich glauben machen,
Deine Ohnmacht
sei Normalität.
Dir fehlen die Worte,
die Geister zu beschwören.
Wer keinen
Namen hat,
den spricht man nicht an.
Wem die Worte fehlen,
den quälen
verwilderte Ideen,
unbehütete Gedanken.
Wortreiche Helfer,
hemdsärmlig und tatenfroh,
schwingen die Peitsche,
rufen die Geister
zur Dressur.
Hüte Dich vor ihnen!






