Wer bin ich? – Woher komme ich? – Wohin gehe ich? – 2. Teil
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Realität ist, dass nach Jahrzehnten der physische Körper eines Menschen zu einem unbekannten Zeitpunkt seine Funktionen einstellt.Doch der Mensch ist nicht sein physischer Körper, sondern er ist eine subtile elektromagnetische Bewusstseinsform, die einen physischen Körper benötigt, um in der physisch dreidimensionalen Welt respective Erde handeln zu können.Diese subtile elektromagnetische Bewusstseinsform kann man auch als Seele bezeichnen.Â
Wenn ein Mensch gestorben ist, löst sich sein Bewusstsein aus seinem leblosen physischen Körper.Ein anwesender Beobachter erkennt visuell nur, dass der physische Körper des sterbenden Menschen plötzlich aufhört zu funktionieren.Â
Der Beobachter kann den Sterbevorgang, aber nur mit seinen physischen Augen beobachten und sich durch elektronische Apparate den Tod bestätigen lassen.Dem Beobachter stehen also nur seine Augen und diverse elektronische Apparate zur Verfügung.Â
Beide Hilfsmittel, die Augen und die elektronischen Apparate funktionieren nur in der physisch dreidimensionalen Welt respective Realitätsstruktur.Alle Bewegungen et`cetera außerhalb der physisch dreidimensionalen Welt kann der Beobachter, samt seiner Elektronik, weder erkennen noch messen. Â
Nach Eintritt des klinischen Todes, löst sich aus dem funktionsunfähigen Körper das Bewusstsein.Nachdem das Bewusstsein endgültig den physischen Körper verlassen hat, beendet es vorübergehend seinen Kontakt mit der physisch dreidimensionalen Welt respective Erde, um sich wieder für einen unbestimmten Zeitraum mit der metaphysischen Welt zu vereinigen.Â
Es gibt Menschen, die den Trennungsprozess zwischen ihrem Körper und ihrem Bewusstsein erlebt haben und aus unerklärlichen Gründen wieder in ihren schon verlassenen Körper zurückgekehrt sind.Viele Menschen, die so eine Erfahrung hatten, sind interviewt worden.Zwei von diesen Erlebnissen, die ich vor Jahren gelesen habe, teile ich Ihnen nachfolgend mit.Â
 „Innerhalb einer Operation, die unter Narkose durchgeführt wurde, erlebte ein Patient etwas Außergewöhnliches.Folgend sein Bericht:Ganz plötzlich wurde ich auf dem Operationstisch wach und befand mich zirka einen Meter über meinem Körper. Ich fühlte in mir große Freude und beobachtete interessiert die Ärzte, wie sie an meinem Körper die Blindarmoperation durchführten.Â
Nach einiger Zeit schwebte ich langsam höher. Kurz vor Decke hielt ich an und betrachtete von hier oben den gesamten Operationsraum. Auf einem hohen Medikamentenschrank entdeckte ich eine Liste auf der diverse Medikamente aufgeführt waren. Als die Operation beendet war, nähte einer der Ärzte an meinem Körper die Operationswunde zu. Anschließend wurde mein Körper auf einen Wagen gelegt und von zwei Schwestern aus dem Operationsraum geschoben. Bevor ich Ihnen folgen konnte schloss eine der Schwestern die Tür vom Operationsraum.Voller Angst schwebte ich zur Tür um sie zu öffnen. Doch ich griff durch die Tür hindurch, so als wäre sie gar nicht vorhanden. Fast gleichzeitig befand ich mich auf dem Klinikflur. Dort entdeckte ich auch den Wagen, auf dem sich mein Körper befand.Â
Plötzlich wurde ich von einer sanften, aber trotzdem starken Kraft erfasst, die mich zu meinem Körper zog. Einen Moment später wurde mir bewusst, dass ich jetzt wieder in meinem Körper war. Â
Als der Patient später bei einer Ärztevisite von seinem außerkörperlichen Erlebnis erzählte, erklärte man ihm, dass dieses Erlebnis nichts anderes als eine Traumphase war.Nun erzählte der Patient den Ärzten auch über was sie sich bei der Operation unterhalten hatten, und dass auf dem hohen Medikamentenschrank im Operationsraum eine alte Medikamentenliste liegt. Das Datum von der Liste erwähnte er auch.Als die Ärzte später interessiert nach der Liste schauten, wurde die Aussage des Patienten bestätigt.“Â
Nun eine weitere außerkörperliche Erfahrung:Â
„Eine Frau fuhr nach der Arbeit nach Hause. Plötzlich wollte ein Hase kurz vor ihrem Auto die Landstraße überqueren. Instinktiv machte sie eine Vollbremsung. Das hinter ihr fahrende Auto prallte mit voller Wucht auf die Stoßstange ihres Autos. Da die Frau nicht angeschnallt war, wurde ihr Oberkörper gegen das Lenkrad geschleudert. Ein stechender Schmerz raubte ihr die Besinnung. Wie sie später berichtete ereignete sich nun folgendes:Ich bemerkte voller Entsetzen wie ich durch die Scheibe meines Autos auf die Kühlerhaube geschleudert wurde und anschließend auf die Straße fiel. Sonderbarerweise empfand ich keine Schmerzen. Als ich aufstand und durch die nicht zerbrochene Windschutzscheibe in das Innere meines Autos blickte, erkannte ich voller Panik, dass ich dort, stark aus dem Mund blutend, hinter dem Lenkrad saß. Weinend wurde mir irgendwie bewusst, dass ich jetzt tot war. Aber ich lebte, fühlte mich sehr wohl und erkannte, dass ich wenige Zentimeter über der Straße schwebte. Der fremde Autofahrer, der unschuldig mein Auto gerammt hatte, stieg plötzlich aus und versuchte mehrmals die Autotür meines Wagens zu öffnen.Voller Hoffnung fragte ich ihn, ob er mir helfen kann. Der Autofahrer beachtetemich gar nicht. Auch als ich ihn anschrie zeigte er keine Reaktion und ging kurz darauf, ohne mich anzuschauen, zu seinem Auto zurück. Glücklicherweise sah ich wie er über Mobilfunk mit jemandem telefonierte und hoffte, dass bald Hilfe eintreffen würde. Einige Zeit später erschien mit Sirenengeheul ein Krankenwagen. Als ein Notarzt ausstieg, war ich wieder voller Hoffnung und eilte laut weinend auf ihn zu. Auch der Notarzt eilte auf mich zu.Einen Moment später, ich war stehen geblieben, ging der Notarzt mitten durch mich hindurch und eilte auf mein Auto zu. Mir war furchtbar zumute, denn ich konnte diese sonderbaren Vorgänge absolut nicht begreifen.Halb ohnmächtig vor Verzweiflung erkannte ich noch wie einige Krankenpfleger das Auto öffneten und mich langsam herauszogen. Nachdem ich auf einer Bahre lag, untersuchte mich der Arzt.Nach einer Weile teilte er den Krankenpflegern mit, dass mein Herz aufgehört hat zu schlagen. Nun wurde mir furchtbar bewusst, dass ich jetzt tot war. In Gedanken schrie ich voller Verzweiflung nach meinem lieben Mann und meiner kleinen Tochter.Â
Ich sah noch, halb ohnmächtig vor Trauer, wie der Arzt sich bemühte mein Herz wieder zum schlagen zu bringen.Ganz plötzlich erfasste mich eine sonderbare Kraft und ich verlor das Bewusstsein.Als ich wieder zu mir kam, lag ich im Krankenhaus. Ärzte umringten mich und mir wurde sofort bewusst, dass ich jetzt wieder in meinem Körper war.Â
Wochen später berichtete die Frau der Presse von ihrer tragischen außerkörperlichen Erfahrung und musste erfahren, dass ihre außerkörperliche Erfahrung nur eine unter vielen ähnlichen Fällen war.Â
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Lieber Leser, damit Ihnen der kosmische Ablauf von Geburt und Leben, Tod und Wiedergeburt weitgehend bewusst wird, möchte ich Ihnen die Reinkarnation respective Wiedergeburt als Gesamtbild vorstellen.Vorher noch eine wichtige Erklärung:Die Reinkarnation wird von fast allen Menschen oberflächlich oder falsch interpretiert. Die Reinkarnation hat weder mit Religion noch mit erdachten philosophischen Kreationen etwas zu tun.Reinkarnation ist für die meisten Menschen ein geheimnisvolles Wort, das sie unsicher macht und manchmal sogar mit extremen Ängsten konfrontiert.Dabei ist doch alles ganz anders und so natürlich.Â
Der Kosmos, den ich Bewusstseinsvereinigungszentrale nenne, hat weder eine physische noch metaphysische Struktur. Sein elektromagnetisches Wesen setzt sich aus unendlich vielen Bewusstseinsformen zusammen. Diese Bewusstseinsformen bilden gemäß ihres Bewusstseinsgrades, die unterschiedlichen Dimensionen, die wiederum in ihrer Gesamtheit den kontinuierlich expandierenden multidimensionalen Kosmos verkörpern.Â
Damit nun interkosmische Bewusstseinsformen kontinuierlich ihr Bewusstsein erweitern können, wird die multidimensionale kosmische Unendlichkeitswelt von der Reinkarnation respective Wiedergeburt beherrscht. Â
Nun zurück in unsere physische Welt, wo leider durch Aberglauben und Egoismus beeinflusst, die Menschheit immer noch nicht den Weg zu Altruismus und Nächstenliebe gefunden hat.Â
Ihr Bewusstsein ist eine individuelle unendliche Bewusstseinsform. Damit Ihr Bewusstsein sich stetig erweitern kann, benötigt es aus einem unbekannten Grund diverse Selbstverwirklichungsebenen respective Dimensionen. Â
Momentan ist Ihnen über Ihr gehirngesteuertes Bewusstsein nur die physische dreidimensionale Welt, besser bekannt als physisches Universum, bewusst.Damit Ihr Bewusstsein, das metaphysisch strukturiert ist, in der physischen Welt dieser Erde handeln kann, benötigt es einen physischen Körper.Â
Folgender kosmischer Vorgang involviert nicht nur Evolutionsspezies wie die Menschheit et`cetera, sondern er erfasst auf multidimensionaler Ebene jede Bewusstseinsform, damit sie ihr Bewusstsein konstruktiv erweitern kann. Da für Sie höchstwahrscheinlich die Reinkarnation etwas ganz Neues, Fremdes ist, werde ich sehr sorgfältig vorgehen.Â
Nachdem eine Bewusstseinsform oder Seele ihren alten funktionsunfähigen Körper verlassen hat, befindet sie sich nicht mehr auf der physischen Erde, sondern sie erlebt jetzt ihr Dasein innerhalb einer dieser anderen stofflich viel feiner gearteten Welten.Diese Bewusstseinsform, damit sie ihr Bewusstsein erweitern kann, pendelt in unterschiedlichen Zeitabständen zwischen der metaphysischen Welt und der Erde hin und her.Wenn jetzt für diese Bewusstseinsform, die Zeit gekommen ist, wo sie es für notwendig hält ihr Bewusstsein weiterzuentwickeln, dann sucht sie sich unter den noch physisch integrierten Bewusstseinsformen auf der Erde zwei geschlechtlich unterschiedliche Bewusstseinformen aus.Diese beiden Bewusstseinsformen sind Ihnen als Vater und Mutter bekannt.Bemerkung: das unterschiedliche Geschlecht, Mann und Frau, ist nur der physisch körperliche Ausdruck des Bewusstseins in der physisch dreidimensionalen Welt respective Erde. Das Bewusstsein selber ist ungeschlechtlich.Nachdem sich die ausgewählten Eltern vereinigt haben, dringt die Bewusstseinsform in den Zellkern der befruchteten Eizelle ein und koordiniert dort mit den schon vorhandenen Vater- und Mutterchromosomen et`cetera den Aufbau seines physischen Körpers.Â
Zirka nach neun Monaten wird dann die Bewusstseinsform, die jetzt elektromagnetisch mit der physischen Materie fest verbunden ist, von der so genannten Mutter als Baby geboren. Â
Im Laufe der Jahre lernt jetzt die Bewusstseinsform mit den Problemen der physischen Welt umzugehen und nach und nach auch konstruktiv zu lösen.Â
Jede Bewusstseinform hat schon viele physische Leben, von der Geburt bis zum so genannten körperlichen Tod, durchlebt.Â
Dieser kosmische Prozess, da eine Bewusstseinsform jedes mal, wenn sie zurück zur Erde will, von einer Mutter wieder geboren werden muss, wurde von philosophisch informierten Menschen Wiedergeburt genannt. Â
Hinweis: der physische Geburtsort braucht nicht unbedingt die Erde sein, da es im physischen Universum immens viele Planeten gibt, die die biologischen Voraussetzungen auch haben.Â
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In den ersten Jahren seines physisch körperlichen Daseins kann sich die Bewusstseinsform noch an Einzelheiten aus ihrem letzten, zeitlich zurückliegenden, physischen Leben erinnern.Â
Hauptsächlich in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts habe ich sehr viel über Reinkarnationserlebnisse gelesen.Eine davon, die mich sehr beeindruckt hat, habe ich für Sie folgend aufgeführt. Â
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„In Indien lebte ein wohlhabender Reishändler.Eines Tages kontrollierte er mit seinem Sohn die Reisverladung in Eisenbahnwaggons. Nach vollbrachter Arbeit wollte sein Sohn die Gleise überqueren, dabei wurde er von einer Rangierlokomotive erfasst und körperlich getötet.Etwa zwanzig Jahre später wurde in einem Nachbardorf ein Kind, es war ein Junge, geboren.Seine Eltern waren Hilfsarbeiter bei Reisernten.Als der Junge fünf Jahre alt war, erzählte er seiner Mutter, Dass sie und sein Vater nicht seine richtigen Eltern sind, sondern seine richtigen Eltern wohnen im Nachbardorf und er möchte sie gerne wieder sehen.Die Eltern des Jungen waren Buddhisten und der Buddhismus lehrt die Reinkarnation.Â
Ohne zu zögern fuhren sie mit dem Jungen ins Nachbardorf.Â
Obwohl der Junge noch nie in diesem Dorf gewesen war, führte er seine Eltern schnell und sicher durch das Dorf, bis sie ein großes herrschaftliches Haus erreicht hatten.Vor dem Haus saß ein alter Mann und genoss die Abendsonne.Laut rufend, voller Freude, rannte der kleine Junge auf den alten Mann zu. Dabei rief er immer wieder einen sonderbar klingenden Namen.Der alte Mann erhob sich von seinem Stuhl. Tränen liefen über sein Gesicht, als er den heranstürmenden kleinen Jungen in seine Arme nahm. Jetzt weinte auch der kleine Junge und umarmte glücklich den alten Mann, der sein Vater aus seinem letzten physischen Leben gewesen war.Die Eltern des Jungen aus dem gegenwärtigen physischen Leben ahnten, dass ihr Sohn in seinem damaligen vergangenen physischen Leben mit diesem alten Mann verwandt gewesen war.Später erklärte der alte Mann den Eltern des kleinen Jungen, dass nur er und seine Frau den Namen kannten, den der Junge, als er auf ihn zu rannte, laut gerufen hatte. Dieser Namen war eine liebevolle Erfindung seines damals vor zwanzig Jahren tödlich verunglückten Sohnes gewesen. Die Eltern des kleinen Jungen erkannten noch deutlicher, dass ihr Sohn in seinem letzten physischen Leben, der Sohn dieses alten Mannes gewesen war, nämlich als der kleine Junge sie im Haus des alten Mannes herumführte und ihnen Dinge zeigte und erklärte, wovon er unmöglich eine Ahnung haben konnte. Beide Familien waren von diesem Tag an eng miteinander befreundet.Â
Lieber Leser, vertrauen sie Ihrer inneren Weisheit. Vertrauen Sie voller Freude, dass Ihr Bewusstsein, ohne Anfang und Ende, ein unentbehrliches Kleinod im Kreislauf des ewigen Universums ist.Â
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Copyright © Dezember 2006 by Wolf-Christian Schlüter
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