Mahnung an die Menschheit und Liebe zum Leben ( Teil III )

geschrieben am 27. April 2007 von Wolf-Christian_Schlueter. Bisher 1291 mal gelesen.
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Die Wale, sie lieben euch Menschen, sie kommunizieren mit euch und ihr harpuniert sie. Muttertiere verbluten und die wunderbaren Jungtiere, sensibel, hoch intelligent, sie schreien voller unsagbarem Leid nach ihren geliebten toten Müttern. Noch unfähig sich selber zu ernähren sterben sie langsam und qualvoll, denn die Walfänger haben alle erwachsenen Wale getötet.Ebenso bestialisch töten gewissenlose Menschen Seehunde und Robben.Eure zaghaften Proteste flammen auf, aber unternehmen tut ihr nichts, denn das sinnlose Töten geht Jahr für Jahr weiter.Voller Freude schaut ihr einem niedlichen Seehund ins Gesicht, in seine außergewöhnlich schönen großen Augen. Voller Freude erkennt ihr eure Liebe für ihn. Dann ihr Heuchler habt aber auch den Mut dazu, diesem wunderbaren Tier ins Gesicht zu schauen, wenn es mit eingeschlagenem Schädel blutüberströmt, sich mit letzter Kraft schützend vor sein Junges stellt, um deren Tod durch einen brutalen Menschen zu verhindern.Was soll das ihr Wahnsinnigen? Was tut ihr bloß? Was haben sie euch nur getan? Was denn? Keiner von euch wird mir eine plausible Antwort geben können. Keiner?  

Erschüttert sah Cecil seinen verehrten Meister in Tränen ausbrechen. Unaufhörlich strömten aus seinen Augen Tränen der Rührung und Verzweiflung. Doch unbeeinflusst durch seine Emotionen redete Astral mit donnernder Stimme weiter. 

Ihr verpestet mit giftigen Gasen, die für alles Leben notwendige reine Atmosphäre der Erde. Ihr seit wahrhaftig wahnsinnig, dass ihr so etwas tut und das kontinuierlich. Ihr ahnt sogar, dass ihr dadurch euren eigenen Untergang vorbereitet, denn eine total verseuchte Atmosphäre könnt ihr über eure Lungen nicht mehr atmen. Ihr müsst in vieler Hinsicht dumm und extrem wahnsinnig sein, denn ihr wisst was ihr tut und tut es trotzdem ohne Unterbrechung weiter. Ihr tut es ohne Überlegung, rücksichtslos und ohne jede Reue.Eure zaghaften Versuche etwas für die globale Natur zu tun, erweisen sich stets als nur ein klägliches Unternehmen, das eigene Gewissen zu beruhigen.Abgesehen von der Umweltschädigenden Arbeitsweise eurer Industrie, dass verändert werden kann, ist sie eine wichtige Erfindung einiger genialer Menschen und gibt den Industrienationen einen Überfluss an Wohlstand. Egoistischerweise beschränkt sich dieser Wohlstand nur auf die Industrienationen. Der Rest der Welt, trotz der permanenten Hungersnöte,  wird weitgehend ignoriert.Die wenige von euch geleistete Entwicklungshilfe ist minderwertig und hat fast nichts in den Notleidenden Ländern verändert. 

Eure krankhafte Angst vor euresgleichen fördert ohne ende die kontinuierliche Entwicklung neuer Waffensysteme. Dieser Industriezweig zeigt deutlich, wie misstrauisch und ängstlich ihr Menschen eigentlich seid. Würden die globalen Rüstungsfinanzen zur Herstellung einer stabilen Wirtschaft in die Länder der Dritten Welt fließen , so wäre die Dritte Welt in wenigen Jahrzehnten für alle Zeiten saniert. 

Von einer natürlichen Nächstenliebe, die ihr euch täglich vorheuchelt, seid ihr Menschen noch weit entfernt.Eure Kinder sind die Leidtragenden, denn ihr erzieht sie, so wie ihr es für richtig haltet und dazu gehören leider Egoismus, lügen, Hass und Neid.Macht euch intensiv bewusst. So wie ihr eure Kinder erzieht, so wird auch die Zukunft der Menschheit sein. 

Eure Städte sind voller junger Menschen, die ohne Hoffnung auf ein erfülltes Leben ihr Dasein erleben. Ihre seelische Not ist permanent und ihr Wunsch nach Liebe und Geborgenheit bleibt unerfüllt. Um aus dieser harten gnadenlosen Realität fliehen zu können konsumieren diese armen jungen Menschen Alkohol und Drogen. Statt ihnen zu helfen kritisiert und verurteilt ihr sie. Euer Hass   gegen radikale Jugendliche ist Irrtum. Statt mit Ihnen gemeinsam, die zwischenmenschlichen Probleme zu lösen, bekämpft ihr sie und schafft dadurch den unendlichen Kreislauf des Hasses zwischen ihnen und euch. 

Ihr Menschen müsst endlich begreifen, dass ihr selber die Ursache für alles Destruktive in dieser Welt seid.Verändert  euch geistig zum Positiven. Respektiert euch untereinander. Geht ehrlich aufeinander zu. Lernt voneinander. Helft euch auch in Zeiten permanenter Not. Und bald wird Nächstenliebe euer Dasein beherrschen. Vollende jeder durch positives Denken sein Werk in sich selber und ich sage euch euer Lohn wird ein friedvolles, glückliches Leben sein.  

Als Astral geendet hatte, brach ein schier endloser Applaus los. Einige verließen ihre Plätze und stürmten auf die Bühne um Astral die Hände zu schütteln, andere umarmten ihn und bedankten sich weinend für seine harten gerechten Worte, die ihnen wie noch nie die Realität bewusst gemacht haben.Ebenso brach außerhalb der Halle unter den zig tausenden Zuhörern ein gewaltiger Jubel aus. Fremde Menschen lagen sich in den Armen und weinten bitterlich. Viele versuchten die Halle zu stürmen um Astral zu danken. 

Professor Wagner teilte Astral die Situation außerhalb der Halle mit.Danke Professor. Teilen Sie den Menschen bitte mit, dass sie sich beruhigen sollen und ich in wenigen Minuten zu Ihnen kommen werde.Zwischenzeitlich hatten Techniker der Stadthalle noch weitere Lautsprecher außerhalb der Stadthalle montiert.Voller Erwartung schauten die vordersten Zuhörer auf die große Flügeltür der Halle, durch die jeden Moment Astral zu ihnen ins Freie treten musste.Endlich war es soweit, durch die weit geöffnete Flügeltür trat Astral, begleitet von allen Zuhörern des Saales zu ihnen. 

Ehrfurchtsvoll traten die Zuhörer zur Seite und machten für Astral Platz.Liebe Zuhörer, ich bin gerührt, dass ihr so zahlreich erschienen seid. Danke, das ihr da seid. Danke, das es euch gibt.Tosender Beifall und ständige laute Rufe: Wir wollen den Meister sehen. Zeigt ihn uns. Wir lieben Meister Astral.Plötzlich leuchteten Scheinwerfer auf. Eilig rollten Techniker ein erhöhtes Podium zu Astral.Nachdem Astral es bestiegen hatte und vom Scheinwerferlicht deutlich erkennbar war, brach ein ohrenbetäubender Jubel unter den hundert tausenden aus. Endlich hatten sich alle beruhigt und schauten erwartungsvoll zu Astral hoch.Ihr seid wunderbar. Ich liebe euch alle von ganzen Herzen. Bitte fangt endlich an zu handeln, denn ihr befindet euch auf einem Weg, der euch in ein entsetzliches Chaos führt. Dieses Chaos, das ihr selber Schritt für Schritt vorbereitet, bringt euch und allen Kreaturen auf der Erde den Untergang. Es ist kein Atomkrieg und auch keine gewaltige Naturkatastrophe, die euch schlagartig vernichten wird, sondern es ist euer gleichgültiges, unüberlegtes Handeln, sowie eure an Dummheit grenzende Bequemlichkeit, die euren Untergang herbeiführt.Anstatt alle schädlichen Stoffe aufzuspalten, damit sie ihre umwelt- schädigende Wirkung verlieren, übergebt ihr diesen gefährlichen hochgiftigen Müll an Flüsse und Ozeane.Ihr redet vom immensen Kostenaufwand. Was für ein gewaltiger Irrtum. Denn in naher Zukunft werdet ihr freiwillig alles Geld dieser Welt einsetzen, um die von euch verseuchte Erde von eurem  chemischen Müll zu befreien. Aber dann ist es zu spät.Kein Vogel wird je mehr am Himmel fliegen. Kein Tier wird je mehr diese Erde beleben. Die Flora und Fauna der Ozeane ist erstickt unter dem abscheulichen Müll von hochgiftigen Chemikalien. Pflanzen, Insekten und Tiere werden dann nur noch ein Bestandteil eurer Bücher sein. Eure Kinder werden euch hassen und verfluchen, für das, was ihr versäumt habt zu tun.Im Endstadium, wenn Wasser, Sauerstoff und Nahrungsmittel aufhören zu existieren, hört auch gleichzeitig der Mensch auf zu existieren und wird, gemessen an seinen Taten, aus der Chronik des Universums wie ein großer Irrtum entfernt werden. Doch die Erde als alleinige Leidtragende wird dann für alle Zeiten verloren sein und der Gesetzmäßigkeit folgend als toter Planet um die Sonne kreisen.Als Astral geendet hatte brach kein Applaus aus. Die Zuhörer standen wie gelähmt da. Viele weinten leise vor sich hin. Alle, ohne Ausnahme alle, befanden sich im zustand tiefer Depression.Cecil erkannte den Schockzustand der Zuhörer.Schnell bestieg er das Rednerpult und begann, neben Astral stehend, kräftig ins Mikrophon zu applaudieren. Wie auf ein Kommando folgten die Zuhörer. Nach minutenlangen Ovationen für Astral flaute der Applaus ab. Danke für euren wunderbaren Applaus. Danke, dass ihr mir zugehört habt. Meine große Hoffnung ist, dass ihr Menschen eure gemachten Fehler korrigiert und der Erde die Möglichkeit gebt, dass sie sich wieder regenerieren kann. Jetzt habt ihr noch Zeit und ich bin sicher, dass ihr Menschen bereit seid der Erde mit allen ihren Kreaturen zu helfen, damit eine Regeneration stattfinden kann.Liebe Zuhörer, durch meinen Schüler Cecil Wagner habe ich vor einiger Zeit ein Lied mit einer wunderbaren Melodie kennen gelernt. Es heißt „Amazing Grace“. Jetzt und hier unter diesem herrlichen sternenklaren Himmel möchte ich euch bitten mit mir gemeinsam dieses Lied zu singen. Wer den Text nicht kennt kann die Melodie mitsummen. Lieber Cecil, bitte eröffne unseren gemeinsamen Gesang.Cecil war ein sehr guter Sänger. Seine wunderbare klangvolle Stimme hallte über den Platz und verzauberte die Zuhörer. Andächtig lauschten sie dem Gesang. Fast gleichzeitig nach der ersten Strophe schlossen sich alle ihrem Vorsänger Cecil an.Hier geschah etwas Wunderbares. Hier schlossen  Menschen einen Bund für die Ewigkeit.Weder Astral noch Cecil waren informiert worden, dass Astral seine Rede weltweit in die größten Industrienationen gesendet wurde. Mittlerweile standen die Telefone und das Faxgerät im Büro der Stadthalle nicht mehr still. Aus aller Welt trafen Danksagungen für Meister Astral ein. Überall in den großen Industrienationen, wie mitgeteilt wurde, sangen große Menschenmengen „Amazing Grace mit.Eine Euphorie für Nächstenliebe, Naturschutz und Hilfsbereitschaft verbreitete sich innerhalb von Stunden global. 

Professor Wagner bat Astral zu sich ins Büro.Verehrter Meister Astral hiermit möchte ich sie informieren, dass ihre gesamte  Rede weltweit in die zehn größten Industrienationen gesendet worden ist.Danke Professor Wagner für die späte Aufklärung. Ich bin glücklich, dass sie diesen Schritt gemacht haben.Verehrter Meister Astral bitte verstehen Sie mich, die Problematik ist die, dass man Sie auf internationaler Ebene kennen lernen will, und das noch in diesem Jahr.Sehr schön Professor. Machen sie sich keine Gedanken. Cecil ist jetzt schon vom Wissen her bereit, mich vertreten zu können. Eigentlich hätte er diese Rede von vorhin auch halten können. Teilen sie bitte den Botschaftern der Nationen mit, dass gegen Ende des Jahres des Meisters Schüler, Meister Cecil Wagner diverse Termine, zwecks internationaler Besuche, zusagen kann. Verehrter Professor, haben sie nun bitte Verständnis, dass ich jetzt wieder zu den wartenden Zuhörern gehe.Danke Meister Astral für ihre Worte. Ich werde mich umgehend um alles Weitere kümmern.

Als Astral wieder ins Freie trat, sangen die Zuhörer zusammen mit Cecil immer noch Amazing Grace.Nachdem Astral neben Cecil wieder auf dem Rednerpodium stand unterbrachen die Zuhörer ihren Gesang und begrüßten Astral mit einem donnernden Applaus.






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