Eine wunderbare, liebenswerte Freundschaft

geschrieben am 27. April 2007 von Wolf-Christian_Schlueter. Bisher 437 mal gelesen.
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Damit ich Ihnen etwas Freude machen kann, habe ich aus meinem Buchmanuskript eine schöne harmonische Geschichte ausgewählt, die von einer außergewöhnlichen Freundschaft zwischen Mensch und Tier berichtet. 

 

„Lieber Cecil, eben habe ich ein destruktives Signal erhalten, dass dein geliebtes Wäldchen in einigen Tagen zu einem Drittel abgeholzt werden soll.Astral, dass darf niemals geschehen.Komm Cecil, lass uns zum Wäldchen eilen.Nach schnellem Fußmarsch hatten Astral und Cecil die Wiese vor ihrem geliebten Wäldchen erreicht.Lieber Cecil, kannst du dort drüben auf dem Seitenweg, der eigentlich nur Waldbesucher geschaffen wurde, dass schwarze Auto erkennen.Ja Astral, ich sehe es.Cecil, spreche bitte mit dem Besitzer und frage ihn, was er hier will.Cecil war noch cirka fünfzig Meter vom Auto entfernt, da öffnete sich ruckartig die vordere Tür und ein kräftiger sehr großer Mann schnellte aus dem Auto. Mit lauter Stimme brüllte er: He sie, bleiben sie stehen wo sie sind.Fast im Rennschritt hatte der Unbekannte Cecil erreicht.Guten Tag! Mein Name ist Cecil Wagner.Noch bevor Cecil weiterreden konnte, brüllte ihn der Fremde an.He Wagner, was willst Du hier? Hier ist Privatbesitz. Verschwinde so schnell wie möglich, sonst bekommst du gewaltigen Ärger.Ich bin Günter Müller Generalmanager von Friedrich und Sohn.Cecil wurde zornig. Herr Müller sie irren sich gewaltig. Dieser Wald gehört dem Landkreis und mir ist nicht bekannt, dass dieser Wald an eine Firma verkauft wurde.Wagner jetzt ist Schluss mit dem blöden Gerede.Herr Müller gab Cecil mit seiner vorschnellenden Faust einen Schlag gegen die Schulter. Cecil taumelte rückwärts, stolperte und fiel zu Boden.Herr Meier lachte höhnisch und ging langsam auf den am Boden liegenden Cecil zu.So Wagner jetzt wird’s ernst. 

Auf einmal krachte es im Unterholz des nahen Waldrandes.Zwischen den beiden großen Holunderbeersträuchern brach schnaubend vor Zorn der mächtige Keiler hervor. Der Keiler hatte schreckliche Angst um seinen geliebten Cecil. Er wollte nur eins, seinen Cecil schützen und diesen fremden Unhold vernichten.Cecil erkannte die tödliche Gefahr in der sich Günter Müller befand.Er sprang auf und so wie damals Astral, rannte er jetzt auf seinen von Herzen geliebten Keiler zu.Cecil befürchtete einen schrecklichen Unfall, denn sein Keiler hätte Herrn Müller sofort getötet. Cecils Angst steigerte sich noch, als Herr Müller fluchtartig losrannte um das rettende Auto zu erreichen.Doch der Keiler wechselte ebenfalls die Richtung und zum Schrecken von Cecil schnitt der Keiler Herrn Müller den Weg ab.Herr Müller zitterte am ganzen Körper und vor lauter Angst um sein Leben, fing er an wie ein kleines Kind zu weinen.Cecil sah keine Chance mehr seinen geliebten Keiler aufzuhalten.Panik erfasste Cecil.In seiner Verzweiflung schrie er: Nein Animus, nein.Der Keiler stoppte sofort seinen Lauf und wandte sich friedlich grunzend Cecil zu.Als Cecil seinen lieben Keiler, den er eben Animus getauft hatte, erreichte, kniete er, so wie damals, vor seinem Animus nieder und umarmte den mächtigen Kopf.Günter Müller lag am Boden. Weinkrämpfe schüttelten seinen Körper. Er konnte es nicht fassen, dass er eben überlebt hatte. Nur noch wenige Meter und der riesige Keiler hätte ihn erbarmungslos getötet.Aber da war doch dieser Schrei „Animus nein“. Immer mehr wurde Herrn Müller bewusst, dass dieser angsterfüllte Schrei „Animus nein“ sein Leben gerettet hatte.Natürlich, Herr Wagner hatte geschrien. Herr Müller hatte endgültig begriffen, dass Herr Wagner, den er kurz zuvor, ohne Zeugen, furchtbar zusammenschlagen wollte, dass er diesem Herrn Wagner zu verdanken hatte, dass er jetzt noch lebte.Langsam stand er vom Boden auf. Voller Scham schaute er rüber zu Cecil und Animus.Da entdeckte er am Waldrand Astral. Mit unsicherem Gang ging er über die Wiese auf Astral zu.Guten Tag! Mein Name ist Günter Müller.Angenehm Herr Müller. Mein Name ist Astral. Nennen sie mich einfach nur Astral.Danke Astral! Astral, dass gibt es doch gar nicht. Schauen sie dort, der Herr Wagner hat dieses Ungeheuer lieb. Das ist ein wildes Tier, dass bringt jeden Menschen um.Herr Müller, der Keiler, der Animus heißt, das ist der beste Freund von Herrn Wagner und ebenso auch umgekehrt. Beiden lieben sich von Herzen. Ohne Herrn Wagner wären sie jetzt tot. Ihre gewalttätigen Aggressionen von vorhin, haben Animus so werden lassen. Animus wird nur unberechenbar, wenn es um seine Familie geht, oder sein lieber Freund Cecil angegriffen wird.Herr Müller, schauen sie rüber zu Cecil und Animus, ist es nicht ein wunderbares Bild wahrhaftiger schöner Liebe. Beide, Cecil und Animus, sind sich absolut bewusst, dass sie in Gleichheit eine harmonische Einheit bilden. Ihr Vertrauen untereinander ist die Basis für diese unendliche Freundschaft.      Astral, hoffentlich können sie mich verstehen. Ganz plötzlich bin ich zu einem anderen Menschen geworden. Vorhin wollte ich Herrn Wagner demütigen und verprügeln und jetzt, nach diesem Erlebnis, habe ich eine ganz andere Einstellung zum Leben bekommen.Astral, kann ich denn, ohne dass mich der Keiler Animus angreift, zu Herrn Wagner gehen.Herr Müller, da ihre Absichten jetzt friedlich sind, können sie ohne Gefahr zu fürchten zu Cecil und Animus gehen.Als Herr Müller Cecil und Animus erreicht hatte, stammelte er völlig verlegen eine Entschuldigung. Herr Wagner, bitte verzeihen sie mir mein furchtbares Verhalten. Ich versichere ihnen, dass ich meine Entschuldigung ehrlich meine. Herr Wagner, ich möchte sie nochmals um Verzeihung bitten. Heute habe ich hier ein Wunder erlebt. Sie und Animus sind für mich das Wunder. Danke, dass sie mir das Leben gerettet haben. Danke lieber Cecil Wagner.Nach diesen Worten ging Herr Müller langsam in sich gekehrt zu seinem Auto.Cecil war begeistert über die charakterliche Veränderung von Herrn Müller.  Herr Müller, bitte einen kleinen Moment noch.Langsam drehte sich Herr Müller um und schaute Cecil an. Über das Gesicht von Herrn Müller liefen Tränen der Rührung.Bevor Cecil etwas sagen konnte, begann Herr Müller mit schluchzender Stimme zu reden.Herr Wagner, bitte haben sie Verständnis, dass ich sie gerne Cecil nennen möchte.Natürlich lieber Günter.Nach wenigen schnellen Schritten, hatten sich Cecil und Günter erreicht. Beide umarmten sich erleichtert. 

Cecil, ich bin total durcheinander. Mein ganzes bisheriges Leben war ich immer sehr unglücklich. Das ist der Hauptgrund, weil ich so launisch und bösartig geworden bin. Durch dich und den lieben Animus, habe ich ganz plötzlich mein Denken verändert. Cecil, auf einmal weiß ich was Liebe bedeutet. Cecil, ich bin so glücklich bei euch sein zu dürfen.Günter kniete sich plötzlich vor Animus nieder. Dann streichelte er ganz sanft das Gesicht von Animus.Animus schaute hoch zu Cecil und sein leises Quicken sagte mehr als deutlich, dass er Günter jetzt auch tief in sein Herz geschlossen hatte.Nach wunderbaren Minuten stand Günter lächelnd auf.Mein Freund Cecil, nun muss ich euch leider verlassen. Ihr beide könnt nicht ahnen, wie euer Günter euch lieb hat.Bevor Günter zu seinem Auto ging, bedankte er sich noch mit einigen Worten bei Astral.Astral, danke für deine hilfreichen Worte, die mir vorhin die Angst genommen haben. Meine besten Wünsche auch für dich. Danke du große liebe friedliche Seele. 

Als Günter sein Auto erreicht hatte, ging er an den Kofferraum, öffnete diesen und holte eine große Einkaufstasche raus.Plötzlich lachte er laut und glücklich, zerriss die Tüte, so dass der Inhalt, mindestens ein Dutzend große Äpfel auf die Wiese rollten.Cecil, konnte es nicht fassen, der zuvor so bösartige Mensch jubelte jetzt wie ein Kind und rief Animus mit lockender Stimme zu, dass er sich die schönen Äpfel schmecken lassen soll.Animus sah das verlockende Mahl, rührte sich aber nicht von der Stelle. Unentwegt schaute er zu Cecil hoch und als Cecil ihn liebevoll streichelte, dann war Animus nicht mehr zu bremsen.Hell quieckend raste er zu Günter und stieß Günter liebevoll in die Seite. Rannte noch lauter quieckend eine kleine Runde und stürzte sich dann überglücklich auf die herrlich duftenden Äpfel.Günter schaute Animus weinend zu. 

Dann war es endgültig Zeit für Günter.Günter wollte gerade ins Auto steigen, da zeigte ihm Animus noch mal seine Dankbarkeit, indem er Günter mit seinem Kopf mehrmals sanft in die Seite stieß.Günter streichelte ergriffen den Kopf von Animus.Leb wohl du lieber, guter Animus. Danke lieber Freund, dass du mir geholfen hast, ab heute mein Leben und die Welt besser verstehen zu können.Animus, ich bin so glücklich, dass ich dich kennen und lieben gelernt habe, denn vorher war das für mich unmöglich.Animus lauschte glücklich den liebevollen Worten von Günter.Leb wohl, lieber Animus. Dein Freund Günter muss jetzt leider gehen.Animus quickte ganz leise und lief langsam zu Cecil zurück. 

Günter wollte sich gerade hinters Steuerrad setzen, da erblickte er auf dem Beifahrersitz ein Bündel Bananen. Laut jubelnd ergriff er das Bündel Bananen, sprang wieder aus seinem Auto und schrie so laut er konnte.Liebster Animus, hier, das ist für dich. Ich liebe dich du herrliche kleine Waldmaus.Animus hatte Cecil noch nicht ganz erreicht, als er die Jubelschreie von Günter hörte.Fragend schaute er zu Cecil, als dieser fröhlich nickte, explodierte die ganze Kraft von Animus. Mit einem gewaltigen Satz, der Freude und höchste Glückseligkeit erkennen ließ, stürmte Animus rennend und hüpfend auf seinen neuen Freund Günter zu.Günter war begeistert. Mit hoch erhobenem Arm, in der Hand das Bündel Bananen, rannte er Animus entgegen.Astral und Cecil lachten glücklich. Beide fühlten tiefe Dankbarkeit, dass dieser  Tag ihnen so ein schönes harmonisches Erlebnisbescherte. 

Animus hatte Günter erreicht und bremste gekonnt seinen schnellen Lauf. Günter in seiner unbeschreiblichen Freude war unvorsichtig geworden. Im letzten Moment verhinderte Animus einen Zusammenstoß, indem er sich blitzschnell zur Seite warf.Aber es war schon zu spät. Mit einem Bein verfing sich Günter am Vorderbein von Animus. Günter überschlug sich, ebenso erging es Animus.Astral und Cecil hielten den Atem an.Animus stand unheimlich schnell wieder auf seinen Beinen. Ängstlich quickend rannte er zu dem regungslos am Boden liegenden Günter.Die Bananen, die auf der Wiese lagen, ignorierte Animus.Astral, hoffentlich ist Günter nichts passiert.Plötzlich, Astral und Cecil konnten es nicht fassen, sprang Günter auf, ergriff die Bananen und rannte laut lachend, den Namen von Animus rufend weg.Animus war sichtlich verwirrt, erkannte aber schnell, dass spielerische Vorhaben von Günter.Es war ein herrlicher Anblick, als Günter vorweg und gespielt langsam Animus hinterher rannte. Beide vollführten dabei sonderbare Sprünge und Verrenkungen. Günters lachen und das fröhliche Quicken von Animus zeigten deutlich, dass sich hier auf der Wiese vor dem Wäldchen, zwei wunderbare Wesen ihre tiefe Zuneigung gestanden.Nach einiger Zeit merkte man deutlich, dass Günter die Kräfte verließen. Überglücklich lachend warf er das Bündel Bananen weit von sich.Sofort stürzte sich Animus auf das leckere Mahl. Als er die Banane gefressen hatte, schaute er mit einem sanften, sehr dankbaren Blick zu seinem Günter.Lieber Animus, ich bin so glücklich, dass ich dir noch die Bananen schenken konnte. Animus, dass du mich lieb hast bedeutet sehr viel für mich. Tut mir leid mein Bester, aber ich muss dich jetzt leider wirklich verlassen. Vergiss mich bitte nicht, lieber bester Animus.  

Als Günter eingestiegen war, kurbelte er die Scheibe runter.Cecil mein Freund, dass hier mit dem Wald bringe ich in Ordnung. Du brauchst Dir da keine Gedanken zu machen. Gleich morgen Früh spreche ich mit Herrn Friedrich. Nochmals besten Dank für diese wunderbare Zeit. Alles Gute für dich, Astral und Animus. Cecil, darf ich dich mal wieder besuchen und mit Animus Freude erleben.Jederzeit Günter. Auch dir besten Dank für dein wunderbares Menschsein. Kurz darauf fuhr das Auto ab und war bald in der Ferne verschwunden.Cecil brachte Animus noch in den Wald. Noch einmal umarmte er seinen wunderbaren Animus. Noch einmal quickte Animus sanft und voller Freude, dann verschwand er zwischen den Bäumen. 

 

Mensch auf der Erde, der den Frieden, die Liebeund das Glücklichsein verehrt.Schenke Du anderen Menschen etwas Frieden,etwas Liebe und etwas Glücklichsein. 

 

 

Auszug aus dem Buchmanuskript “Positive Life – Ein Leben für die Menschheit“ (558 Seiten)

Copyright © Dezember 2006 by Wolf-Christian Schlüter

 

 

 






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