Astral und Lisa und die Rettung der Wale

geschrieben am 1. Mai 2007 von Wolf-Christian_Schlueter. Bisher 799 mal gelesen.
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Lisa umarmte Cecil noch mal, dann begann ihre schwerste, aber auch schönste Reise mit ihrem liebsten Astral.Astral und Lisa hielten sich an den Händen und schwebten nebeneinander in geistiger Harmonie vereint ihren fernen Zielen entgegen.Liebster Astral, wo werden wir zuerst hinfliegen.Nach Russland liebste Lisa.Lisa, betrachte bitte unsere gemeinsame Reise als Unterricht. Auf dieser Reise wirst du Erfahrungen machen, die für dein späteres Leben von großer Wichtigkeit sind, da du in wenigen irdischen Jahren, gereift durch die philosophische Ausbildung durch Cecil, mit Cecil zusammen die Philosophie „Frieden und Liebe für alles Leben“ als Geistlehrerin den Menschen verständlich machen wirst.Das erste Ziel war erreicht. Unter Astral und Lisa lag Russland.Lisa, Russland hat eine bewundernswerte Kultur. Leider hat es sich geschichtlich so ergeben, dass dieses gewaltige Land momentan seine Wirtschaft stabilisieren muss. Doch in naher Zukunft wird hier in Russland durch ein bisher unbekanntes konstruktives soziales Denken eine gewaltige Erneuerung stattfinden, die der leidgeprägten Bevölkerung endlich ein besseres Leben bescheren wird.Nun zum Grund unseres Hierseins.Lisa, da unten auf der Landebene befinden sich große Mengen von einsatzbereiten Atomraketen, Seit Menschengedenken sind dass die schrecklichsten Waffen, die jemals von Menschen geschaffen wurden. Hier Lisa werden sinnlos gewaltige Geldmengen eingesetzt, die eigentlich für hungernde notleidende Menschen bestimmt sind. Diese Atomraketen sind auf internationale Ziele gerichtet.Atomraketen sind nichts anderes als ein Produkt der Angst vor anderen Menschen in anderen Nationen.Komm Lisa wir machen jetzt einen zeitlosen Sprung nach Nordamerika in die Vereinigten Staaten.Liebste Lisa, auch hier lagern sofort einsatzbereite Atomraketen. Auch hier werden Unsummen an Geldern für neuste Waffenentwicklungen ausgegeben.Weltweit ist es der Angstwahn der Menschen untereinander, von anderen Menschen besiegt, oder vernichtet zu werden. Keiner ist besser als der andere. Es ist von euch Menschen mehr als ein primitives Spiel euch gegenseitig Unruhestiftung vorzuwerfen.Lisa, dieses wahnsinnige Wettrüsten diverser Nationen ist der Hauptgrund, weil Menschen in armen Ländern den Hungertod sterben müssen, denn eine plötzliche globale Übereinstimmung der führenden Industrienationen international abzurüsten, würde Finanzen freigeben, welche die gesamte Dritte Welt sanieren könnte.Danke bester, liebster Astral. Sag mir bitte, ob es jemals soweit kommen wird, dass alle Feindseligkeiten global beendet werden.Ja, liebste Lisa. In nicht all zu ferner Zukunft werdet ihr Menschen erkennen, dass nur durch liebevolles Vertrauen der Weltfrieden geschaffen werden kann.Liebster Astral, ich möchte mich noch einmal bei dir entschuldigen, weil ich vorhin so widerlich zu dir war.Liebste Lisa, herzlichen Dank für deine liebevollen Worte. Du sollst wissen, dass ich volles Verständnis für dein Verhalten von vorhin habe. Nun möchte ich dich bitten, dass wir nie mehr darüber reden, denn du brauchst dein unbelastetes Denken für unsere geplanten Exkursionen. 

Stunden waren vergangen. Astral und Lisa segelten langsam, vollkommen glücklich über den Pazifik. Da beherrschte urplötzlich eine Intuition Astrals Bewusstsein. Die Intuition zeigte Astral deutlich, dass seine geliebte Lisa in kurzer Zeit eine katastrophale Situation erleben würde, und dass dieses Erlebnis  bei ihr ein geistig-seelisches Dilemma hervorruft.Astral fragte sofort das interkosmische zeitlose Wissen ab. Die Antwort war selbst für Astral mehr als schrecklich.Schnell reagierte er.Liebste Lisa, wir verlassen jetzt den Pazifik und fliegen zurück aufs Festland.Astral, liebster bester Astral, erfülle mir bitte, bevor wir zurückfliegen, noch einen kleinen Wunsch. Diesen Wunsch habe ich schon seit Jahren.Schau da unten, in der Nähe der länglichen Insel, schwimmt eine Walfamilie. Es sind nur drei Tiere. Wahrscheinlich Vater, Mutter und ihr Walbaby.Astral war mehr als bewusst, dass er jetzt schnell handeln musste.Liebste Lisa, ich erfülle dir sonst jeden Wunsch, aber diesmal möchte ich dich bitten mit mir schnellst möglich zum Festland zu fliegen. Später können wir noch mal zurückkommen, damit du mit den Walen Kontakt aufnehmen kannst.Plötzlich tauchte seitwärts der Insel ein größeres Schiff auf.Lisa schaute Astral fast ungläubig an.Astral, was ist dass für ein sonderbares Schiff?Als interkosmischer Philosoph durfte Astral immer nur die Wahrheit sagen. Jede Abweichung davon wäre Verrat an der kosmischen Weisheit gewesen.Bitte komm Lisa, wir müssen jetzt endgültig zum Festland.Lisa wurde eigenartigerweise stur.Astral, bitte was für ein Schiff ist das.Liebste Lisa, bitte sei jetzt geistig-seelisch sehr stark. Das Schiff dort unten ist ein Walfängerschiff.Ohne ein Wort zu erwidern, stürzte sich Lisa nach unten zu ihren Lieblingstieren, den Walen.Astral war entsetzt. Lisas Gesicht war vollkommen verzerrt und ihr Weinen und Schreien war furchtbar.Sofort folgte Astral ihr.Bei den Walen angekommen, reagierte Lisa.Astral, liebster, liebster Astral. Ich flehe dich an, helfe bitte meinen verehrten Lieblingen. Bitte tue es für mich, denn wir beide lieben doch alles lebendige Sein in dieser Welt. Schau dir doch mal diese friedvollen lieblichen Wesen an. Astral, bitte du musst die Wale irgendwie retten. Bitte tue es für mich.Astral war selbst den Tränen nahe.Lisa, Lisa liebstes Menschenkind, ich darf mich nicht in eure Angelegenheiten einmischen, dass ist Gesetz und eine Verletzung dieses Gesetzes würden mir die interkosmischen Entscheidungsträger nie verzeihen.Lisa wandte sich von Astral ab und flog kreisförmig um die prächtigen Wale herum. Die, wie sie erkannte, Pottwale waren.Der männliche Wal war ungewöhnlich groß. Sein gewaltiger Kopf durchpflügte das Wasser. Dicht hinter ihm schwamm das Weibchen mit ihrem Kind.Für den Betrachter bot sich ein herrliches Bild harmonischer Familienfreude.In ihrer Verzweiflung versuchte Lisa sich zu konzentrieren, um durch geistige bildhafte Vorstellungen den männlichen Pottwal zum Tauchen zu animieren. Doch schon nach dem ersten Versuch gab sie weinend auf.Unterdessen hatte das Walfängerschiff fast die Reichweite für die Harpunenkanone erreicht.Astral wusste, dass er Lisa diesbezüglich nicht helfen konnte.Doch Lisa gab nicht auf.Astral du bist der Einzigste, der jetzt noch helfen kann.Als Astral schwieg, wurde Lisa zornig.Sag mir du Großmeister interkosmischer Philosophie. Was ist eigentlich mehr Wert, ein interkosmisches Gesetz, oder das Leben dieser sanften wunderbaren Wale.Meine liebste Lisa, ich kann dich verstehen, dass du deinen Lieblingstieren helfen möchtest, doch bitte habe auch Verständnis für meine Situation.Lisa, ich habe einen Eid geschworen, dass ich mich als interkosmischer Philosoph und Geistlehrer nicht in die Entwicklungsabläufe eines Planeten einmische und auch mit meinen immensen mentalen Fähigkeiten keine planetaren Veränderungen hervorrufe.Das Walfängerschiff stoppte kurz. Dann ertönte ein scharfer Knall und die Harpune zischte durch die Luft.Lisa sah die Harpune heranrasen und eilte ihr, angetrieben durch höchste Verzweiflung, laut nein, nein schreiend entgegen.Lisa war bereit ihr Leben zu opfern, damit ihre liebsten Tiere, die drei wunderbaren Wale überleben konnten. Ihre Liebe für ihre Lieblinge war so groß, dass sie für diese sterben wollte.Dann war es soweit. Lisa und die heransausende Harpune kollidierten.Lisas Schrei war voller Todesangst, voller seelischem Schmerz, als die Harpune ungebremst durch ihren metaphysischen Körper hindurch flog. Sofort war ihr bewusst, dass jetzt einer ihrer geliebten Wale sterben musste.Einen Moment später schlug die Harpune mit einem furchtbaren Geräusch in der Rückenpartie des männlichen Wales ein. Sofort färbte sich um den Wal herum das Wasser rot. Aus dem Atemloch des Wales schoss eine Blutfontäne nach oben. Der tödlich verwundete Wal stieß einen gewaltigen Schrei aus, der durch die Ozeane raste und alle seine Artgenossen in tiefe Trauer versetzte.Noch einmal bäumte sich der männliche Wal auf. Seine sonst sanften Augen waren vor Schmerz und unsagbarem Leid weit aufgerissen.Ein letztes Mal sahen seine Augen seine geliebte Gefährtin und sein unendlich geliebtes Baby. Nochmals schrie er verzweifelt auf, dann war er tot.Lisa war dem Wahnsinn nahe. Sie raste zu ihrem sterbenden Liebling, damit sie noch bei ihm sein konnte. Doch er war schon tot.Mehrmals stieß das Muttertier mit dem Kopf ihren toten Partner an. Dann klagte sie herzzerreißend  und schwamm mit ihrem Walbaby fluchtartig davon.Lisa wimmerte und trauerte um ihren toten Liebling. Plötzlich schaute sie Astral voller Verachtung an. Mit leiser zitternder Stimme begann sie zu reden.Warum hast du mich hierher gebracht, warum? Ich bin völlig fertig. Meine Trauer ist grenzenlos. Ich bin sicher, dass du dieses Massaker hättest verhindern können. Warum hast du es nicht verhindert? Warum nicht? Damals bei deiner ersten Rede in der Stadthalle hast du voller Verzweiflung geweint, weil wir Menschen rücksichtslos die Wale abschlachten. Ich erinnere dich jetzt an deine Worte. So wie du sie damals gesagt hast.Lisa wiederholte jetzt einen Teil von Astrals Vortrag:„Von euch ungehört hallen die Schreie der sterbenden Wale durch die Ozeane. Direkt oder indirekt, ihr habt sie gewissenlos getötet. Ihr habt es getan, ihr abscheulichen charakterlosen Bestien. Warum seid ihr so rücksichtslos? Warum, warum ihr Wahnsinnigen“.Astral du klagst uns Menschen an, dass wir rücksichtslos Lebewesen töten. Du mit deinem überdimensional hoch entwickelten Bewusstsein hast soeben zugelassen, dass dieser wunderbare, friedliche Wal bestialisch  getötet wurde. Nein, Astral er wurde ermordet und du hast ihn indirekt ermordet. Du sagst wir Menschen sind wahnsinnig. Was bist du dann erst, der bei so einer widerlichen Tat gefühllos zuschaut.Astral war selber verzweifelt. Er wusste, dass jetzt jedes Wort zu Lisa sinnlos ist.Unterdessen hatte das Walfängerschiff den toten Wal in sich aufgenommen.Apathisch schaute ihnen Lisa von oben zu.Plötzlich bemerkte sie, dass einige Walfänger die Harpune in die Kanone schoben. Wie vom Blitz getroffen wurde Lisa hellwach.Astral, Astral sie wollen den Mutterwal noch töten.Astral nickte.Ja Lisa, den Mutterwal wollen sie auch erlegen.Lieber bester Astral, versteh doch bitte, dass diese Unmenschen jetzt auch noch die Walmutter töten wollen.Lisa, bitte komm mit. Hier kannst du und ich nicht helfen.Doch Astral du könntest der Walmutter jetzt helfen. Doch dein blödsinniger Eid hindert dich daran ein wunderbares Leben zu retten. Wenn die Walfänger auch die Mutter töten, dann frag dich doch mal, du großer Philosoph, was passiert dann mit dem kleinen Walbaby. Sag mir, wer dieses dumme Gesetz gemacht hat, an das du dich halten musst.Liebste Lisa, dieses Gesetz der Nicht-Intervention habe ich als oberster interkosmischer Gesetzgeber selber entworfen und mit Zustimmung aller galaktischen Koordinatoren als endgültiges interkosmisches Gesetz ratifiziert. Du Astral hast also dieses chaotische Gesetz entworfen. Du als oberster interkosmischer Gesetzgeber musst demnach auch die Macht haben, dieses Gesetz kurzfristig außer kraft setzen zu können.In diesem Moment ertönte wieder dieser kurze scharfe Knall.Lisa schrie so laut und schrill, wie noch nie: Astral, die Harpune ist wieder unterwegs! Astral lass mich bitte nicht im Stich! Helfe der Walmutter! Jetzt, Jetzt! Bitte Astral bitte!Lisas Schreie hörten sich an als wäre Lisa dem Wahnsinn verfallen.Und dann geschah ein wunderbares Wunder.Astrals Gesicht erstrahlte voller Liebe.Lisa, meine allerliebste Lisa, solange wir beide hier auf deiner geliebten Erde sind, hebe ich hiermit das Nicht-Interventionsgesetz auf.Astral reagierte jetzt blitzschnell und setzte seine telekinetische Energie, die sogar Fixsterne und Galaxien in ihren Bewegungen beeinflussen kann, ein.Kurz vor der Walmutter stoppte der telekinetische Einfluss von Astral die Harpune, die wirkungslos, total deformiert ins Meer fiel.Ja, ja, du hast es geschafft. Du hast es geschafft. Du wunderbarer herrlicher Astral. Dabei raste Lisa im wilden Zickzack am Himmel entlang, um ihre Freude zum Ausdruck zu bringen.Astral lächelte glücklich, denn in seiner schier endlosen Regierungszeit als interkosmischer Philosoph hatte er noch nie das Nicht-Interventionsgesetz außer kraft gesetzt.Die Argumentation von Lisa und ihr ehrlicher von Emotionen geprägter Einsatz, die Wale zu retten, hatten ihn überzeugt, dass das Nicht-Interventionsgesetz, bei auftreten von außergewöhnlichen Situationen, für die Dauer so einer außergewöhnlichen Situation, sofort außer kraft gesetzt werden muss.Den Tränen nahe, schaute Astral seiner geliebten Lisa zu, wie sie der Walmutter und ihrem Baby für ihr Überleben gratulierte. Wie sie singend und lachend immer wieder und wieder um ihre geliebten Wale kreiste.Plötzlich tauchte neben Lisa eine hell leuchtende kugelförmige Energiewolke auf, die fast doppelt so groß wie Lisa war.Lisa fing an zu weinen und streichelte unentwegt die hell leuchtende Energieform, die, wie sie intuitiv erkannte, ihr Liebling, der große schöne getötete Wal war. Nun geschah ein Wunder herrlicher, liebevoller Harmonie. Die strahlende Energiewolke, die dass Bewusstsein des männlichen Wales darstellte, umhüllte Lisa voller Liebe und Dankbarkeit.Nach einiger Zeit löste sich plötzlich die Energiewolke in Nichts auf und war verschwunden.Astral war hocherfreut und eilte zu Lisa.Liebste Lisa, dein geliebter Wal hat sich bei dir bedankt, bevor er in seine speziellen metaphysischen Bereiche übergewechselt ist.Ohne ein Wort zu sagen umarmte Lisa ihren liebsten Astral.Danke, danke du wunderbarer, herrlicher Liebling meines Lebens.Vorhin habe ich gedacht ich müsste vor Angst um meine Lieblinge sterben. Als du dann doch noch mit deinen gewaltigen geistigen Kräften geholfen hast, fühlte ich eine Freude und Dankbarkeit, die ich noch nie in meinem Leben erlebt habe.Wunderbar liebste Lisa, dass du mich mit der Kraft deiner reinen Seele so überzeugen konntest.

Leider müssen wir jetzt endgültig Abschied von deinen lieben Walen nehmen, da wir beide noch einen weiten Weg vor uns haben. 

Auszug aus dem Buchmanuskript “Positive Life – Ein Leben für die Menschheit“ (558 Seiten)Copyright © Dezember 2006 by Wolf-Christian Schlüter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 






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