Astral und das wunderbare Mädchen Lisa

geschrieben am 30. April 2007 von Wolf-Christian_Schlueter. Bisher 465 mal gelesen.
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Als am nächsten Morgen Cecil auf die Veranda kam, fand er dort Astral wie gewohnt nicht vor.Schnell durchsuchte er Haus und Garten, aber Astral war nirgendwo zu finden.Wo kann er denn bloß sein, dachte Cecil.Im gleichen Moment erhielt er die Antwort durch eine intensive telepathische Nachricht.Ein herrliches farbenprächtiges Bild mit einem See, der mitten in einer blühenden Wiese gelegen war erfüllte Cecils Geist.Sofort wusste Cecil, wo er Astral finden würde.Schnell bereitete er einige Speisen vor, fügte frisches Obst und einige Stücke gebratenes Fleisch hinzu und verstaute alles in einen Henkelkorb.Bald darauf befand er sich mit seinem Auto auf der Landstraße.Cecil lächelte über den wunderbaren Einfall von Astral, mit ihm die frühen Morgenstunden am See, den beide von ihren Spaziergängen her kannten, zu genießen.Nach cirka zehn Minuten Fahrt erreichte er die Ausfahrt zum See. Cecil parkte sein Auto neben einer stattlichen Eiche, die kurz nach der Ausfahrt wie verloren am Rande der großen Wiese stand.Cecil nahm den Korb mit den Speisen und eilte voller Freude dem See, wo ihn Astral erwartete entgegen.Nach Überqueren eines kleinen Hügels lag der See vor ihm.Immer wieder aufs Neue war Cecil von diesem Anblick fasziniert.Leuchtend blau, inmitten einer grünenden Wiese gelegen, rund geformt, mit umfangreichen Schilfbeständen an den Ufern.Einige Enten tummelten sich im Wasser. Frösche quakten lautstark. Ein Storch im leuchtend schwarz-weißen Federkleid näherte sich majestätisch schreitend dem Schilfdickicht. Farbenprächtige Libellen leuchteten diamantfarbig. Vereinzelt ertönten platschende Geräusche, wenn Fische, zu nahe der Oberfläche, ihre Schwänze schlugen. Seitwärts murmelte ein Bächlein, welches den See mit kristallklarem Wasser speiste.Nach einiger Zeit löste sich Cecil von diesem herrlichen, naturverbundenen Anblick und suchte mit seinen Blicken Astral.Endlich hatte er Astral entdeckt, dieser saß meditierend unweit vom See auf der Wiese.Welch ein Bild des Friedens, dachte Cecil.Nachdem er Astral erreicht hatte, stellte er den Korb mit den Speisen ab und wollte sich gerade setzen, als Astral ihn lächelnd begrüßte.Guten Morgen Cecil, es freut mich, dass du anhand meines telepathischen Bildsignals meinen Standort erkannt hast. Wie ich sehe hast du ausreichend für unser leibliches Wohl gesorgt. Danke lieber Freund.Nun Cecil hat es eine besondere Bedeutung, dass ich dich heute zu diesem See bestellt habe. Doch das Wesentliche erfährst du im Laufe des Tages.Setzt dich bitte zu mir, Cecil, damit ich dir etwas lehrreiches über den Begriff Zeit  mitteile.Zeit Cecil, ist ein fiktiver Begriff.Die Zeit, die du täglich mit Hilfe deiner Uhr erkennst und danach weitgehend deinen Arbeitsrhythmus einstellst, ist nichts weiter als ein Hilfsmittel, damit Ihr Menschen euch in dieser Welt überhaupt orientieren könnt.Um den fiktiven Faktor Zeit erkennen zu können, ist es notwendig physische Bewegungsabläufe in der Welt zu beobachten. Zwischen Anfang und Ende eines physischen Bewegungsablaufes scheint für das menschliche Gehirn eine reale Zeit zu vergehen, die durch eine Uhr gemessen werden kann. Über dieses Zeitvergehen wurde schon sehr viel diskutiert und philosophiert. Innerhalb des materiellen Universums finden kontinuierlich physische Bewegungsabläufe statt.Wie schon angedeutet, benötigt der Mensch zur Orientierung zwischen Anfang und Ende eines physischen Bewegungsablaufes eine Messgröße, die so genannte Zeit.Die Zeit selber ist nichts anderes als ein Produkt menschlichen kreativen Denkens und kein ursprünglicher Bestandteil des Kosmos, wie es die Gravitation und der Elektromagnetismus sind.Der Bewegungsablauf der Erde, von Tag zu Tag gemessen, beträgt cirka vierundzwanzig Stunden und wurde für die Menschen zur Grundlage ihrer Zeitmessung, die aus Sekunden, Minuten und Stunden besteht.Der menschliche Geist unterliegt, gesteuert durch sein dreidimensional stofflich orientiertes Gehirn einem Trugschluss, indem er alle physischen Bewegungsabläufe einem dreiteiligen Zeitrhythmus unterstellt. Nämlich der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.Lieber Cecil, folgendes, außer die Darstellung vom „Ewigen Jetzt“, hat keine kosmische Realitätsbindung. 

Die Vergangenheit ist ein fiktives Zeitgebilde, das alle gegenwärtigen, scheinbar beendeten Bewegungsabläufe, die durch das Visuelle eines Menschen nicht mehr registriert werden können, in sich aufnimmt  und für den physisch orientierten Menschen nie mehr in Erscheinung treten lässt . 

Die Gegenwart ist ein fiktives Zeitgebilde, das kontinuierlich die fiktive Vergangenheit und die fiktive Zukunft kreiert. 

Die Zukunft ist ein fiktives Zeitgebilde, das von der Gegenwart aus betrachtet, visuell nicht erfassbar, physische Bewegungsabläufe kreiert, die dann visuell erfassbar, zur Gegenwart werden und sozusagen fast gleichzeitig, ohne Fixpunkt in die Vergangenheit fließen.  

Das so genannte „Ewige Jetzt“ ist kein fiktives Gebilde, hier möchte ich den Ausdruck Zeit vermeiden, da das „Ewige Jetzt“ den Raum- und Zeitlosen Zustand des multidimensionalen Kosmos demonstriert. 

Cecil, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind rein irreal. Meine deutliche Ausführung über diese fiktiven, künstlich kreierten Teile des „Ewigen Jetzt“ sollten dir nur verdeutlichen, wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verknüpft sind und ohne Ausnahme ein menschlicher Irrtum bleiben, 

Astral bis jetzt erschien mir Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft als fester Bestandteil einer kosmisch existierenden fließenden Zeit.Dank deiner erklärenden Worte ist mir jetzt bewusst, dass zwischen den physischen Abläufen der messbare Zeitfaktor als Orientierungshilfe künstlich geschaffen wurde. Die Zeit ist also eine reine Fiktion, die von uns Menschen irrtümlicherweise für einen konkreten Bestandteil des physischen Universums gehalten wird.Sehr gut formuliert Cecil. Dein Bericht war korrekt.Nun möchte ich dich bitten mit mir einen Spaziergang um den See zu machen.Beide schlenderten entspannt diskutierend um den See.Als sie fast ihren Ausgangspunkt wieder erreicht hatten, ergriff Astral das Wort.Cecil, schau bitte zu deinem Korb mit den Speisen. Dort steht ein junges Mädchen, das sehr bald von den Speisen etwas essen wird.Astral, warum tut sie das, ohne uns zu fragen?Ganz einfach Cecil. Dein Korb steht alleine auf der Wiese und das Mädchen kann uns durch das dicht gewachsene Schilf, das den ganzen See umgibt, nicht sehen. Sie ist der Auffassung, der Korb wäre vergessen worden. Das Mädchen hat kein richtiges Zuhause und wohnt bei ihrem Onkel, der sie oft grundlos züchtigt und ihr die Nahrung fast täglich verweigert. Sie ist nach euren Erdenjahren gerade zwölf geworden und ich brauche Dir gegenüber wohl nicht zu erwähnen, dass sie dringend Hilfe braucht.Das ist ja schrecklich Astral. Wir müssen diesem lieben Mädchen helfen.Ja, Cecil bester Freund, dass werden wir auch. Doch schlage ich vor, dass das Mädchen erstmal in Ruhe ihr Mahl genießen soll.Unterdessen hatte sich das Mädchen auf die Wiese gesetzt und aß entspannt und glücklich von den reichlich vorhandenen Speisen.Astral, wie kommt es, dass du über das Mädchen so genau informiert bist?Lieber Cecil, vor einigen Tagen entdeckte ich innerhalb einer Meditation auf einer der nahe gelegenen Seinsebenen, die liebe Seele des Mädchens. Sie hat keine Ahnung von Meditation. Ihr unbewusster Selbsterhaltungstrieb hat ihren Astralkörper ausgesandt, damit ein höheres Bewusstsein sich ihrer Seele hilfsbereit annehmen soll.Als ich sie entdeckte, befand sie sich in tiefem Schlaf. Ihre reine liebe Seele schwebte mir leise weinend entgegen. Ihr Bewusstsein befand sich nicht im Wachzustand und sie konnte mich demzufolge auch nicht wahrnehmen.Behutsam weckte ich ihr seelisches Bewusstsein. Ich war hocherfreut, als sie mich liebevoll anlächelte.Hallo mein Liebes, ich heiße Astral und werde dich aus deiner Not befreien. Und wie heißt du? Ich heiße Lisa, Astral. Leise fügte sie hinzu, du bist doch bestimmt ein guter Mensch.  Ja liebe Lisa, dass bin ich.Komm liebe Lisa, ich zeige dir jetzt wunderbare Dinge, die dich fröhlich machen werden und bitte sei so gut und erzähle mir alles, was dich so traurig macht.Lisa begann zu erzählen und ich hörte ihr voller Aufmerksamkeit zu.Vor zwei Jahren hatte Lisa beide Eltern bei einem Flugzeugabsturz verloren. Ein Glück für sie, dass sie diesmal ihre Eltern nicht begleitete. Bald darauf wurde Ihrem Onkel das Sorgerecht übertragen. Lisas Onkel hatte nur Interesse an der finanziellen Hinterbliebenschaft von seiner Schwester. Das Lisa unerwünscht war, bekam sie täglich, wie ich dir schon vorhin mitteilte, aufs Heftigste zu spüren.In der Schule ist Lisa wegen ihrer Freundlichkeit und ihres Fleißes sehr beliebt. Am meisten litt Lisa darunter, wenn ihr der Onkel die notwendige Nahrung verweigerte und sie notgedrungen bei Mitschülern um Essen betteln musste.Abschließend bat mich Lisa weinend: Bitte du guter Astral bringe mich weit fort in eine schöne Welt, wo ich wieder glücklich sein kann.Wie ich Lisa versprochen hatte, zeigte ich ihr, die schönen phantastischen Dimensionen kosmischer Liebe und Weisheit.Hand in Hand durchschwebten wir, die von nichterklärbarer Schönheit geprägte geistige Welt.Sie lachte herzlich und nickte mir überglücklich zu. Ihre klugen Fragen, die sie mir ununterbrochen stellte, bereiteten mir große Freude und unentwegt stand ich ihr Rede und Antwort.  Nach Stunden führte ich sie, ohne dass sie es merkte in ihren Schlafzustand zurück.Zuvor hatte ich ihr noch mit folgenden Worten versprochen: Meine liebe Lisa, ich bin dein Beschützer in Liebe und Verantwortung für alle Zeit. Ihr Ärmchen umschlangen mich uns sie weinte herzzerreißend, als sie fühlte, dass ich sie bald verlassen muss. Lieber Astral, ich bin erschüttert, dass dieses liebenswerte Mädchen so viel Leid ertragen muss. Hast du eine Vorstellung, wie wir dem Mädchen helfen können.Ja Cecil, dass ergibt sich von alleine, wenn wir mit dem Mädchen gesprochen haben.Lisa hatte ihre Mahlzeit beendet und war jetzt bemüht ihren Platz sorgfältig zu säubern, als Astral und Cecil zu ihr traten. Ehe Astral etwas sagen konnte, eröffnete Lisa sichtlich verlegen das Gespräch.Guten Tag meine Herren, sie sind bestimmt die Besitzer des Korbes. Da der Korb wie allein auf der Wiese stand und auch kein Besitzer zu sehen war, dachte ich, dass ihn irgendjemand vergessen hat. Bitte haben sie Verständnis, dass ich einen Teil der Speisen und etwas Obst entnommen und gegessen habe, denn seit gestern Mittag hab ich nichts mehr gegessen.Bevor Lisa weiterreden konnte, übernahm Astral die Wortführung.Liebe Lisa, wir sind hocherfreut, dass du deinen Hunger stillen konntest. Nun möchte ich uns erstmal vorstellen.Mein Begleiter heißt Cecil Wagner und ich heiße Astral.Lisa starrte plötzlich Astral mit weit geöffneten Augen an.Astral, woher kommst du?Astral merkte sofort, dass sich Lisa an ihr Traumerlebnis erinnerte, aber nicht sicher war, ob er der Astral aus ihrem Traum war.  Mit einem Lächeln antwortete Astral: Lisa ich bin es, der dir versprach, dich in aller Not zu beschützen.Lisa zögerte: Bist du wirklich der Astral aus meinem Traum, der mir die schönsten aller Welten gezeigt hat?Ja, Lisa. Hand in Hand waren wir beide dort, wo nie ein Mensch jemals hinkommen wird.Lisa schrie auf vor Freude. Sie flog förmlich in die weit ausgebreiteten Arme ihres Astral.Astral war tief gerührt. In seinen Augen schimmerten Tränen. Mit leiser Stimme sprach er beruhigend auf Lisa ein, die laut weinte und ständig seinen Namen nannte.Lisa, liebe Lisa nun wird alles gut, nun wirst du bald täglich glücklich sein. Mein Freund Cecil und ich haben für dich ein anderes schöneres Zuhause, wo du bei lieben, freundlichen Menschen endlich deine Ruhe findest.Cecil stand völlig unbeteiligt dabei und schaute sichtlich beeindruckt dieser rührenden Szene zu.Nach einer Weile hatte sich Lisa beruhigt und mit Weinen aufgehört.Danke mein guter, lieber Astral, dass du gekommen bist.Aber es war doch nur ein Traum, fragte Lisa plötzlich ängstlich.Da Cecil alles wusste, bat ihn Astral Lisa die außersinnlichen Vorgänge zu erklären.Cecil nickte Astral dankbar zu, denn so konnte er endlich teilhaben an dieser Herzlichkeit.Als Cecil geendet hatte, umarmte Lisa auch ihn und dankte beiden für ihre aufschlussreichen Worte.Lieber Cecil nun ist es Zeit, dass wir besprechen wo Lisa ihr neues zuhause haben soll.Astral ich habe mittlerweile eine Lösung gefunden. Unweit von hier wohnt meine Tante Erika, die eine Schwester von meiner verstorbenen Mutter ist. Sie ist Staatsanwältin am Oberlandgericht und Dozentin für Jura an der Universität.Nach meinem Abitur animierte sie mich Jura zu studieren und hat mir auch geduldig die Grundlage für Meditation  beigebracht, die sie selber, zwecks mentaler Entspannung, täglich durchführt. Aus Gründen, die mir nicht bekannt sind, hat meine Tante nie geheiratet, spielte aber schon lange mit dem Gedanken ein Kind zu adoptieren.Sie lebt in einem geräumigen Haus mit parkähnlichem Garten.Wenn es Lisa und dir Astral zusagt, dann könnte Lisa noch heute in ihr neues Zuhause einziehen.Astral nickte zustimmend und wandte sich an Lisa. Bevor er zu Wort kam, teilte Lisa, strahlend vor Glück ihre Entscheidung mit.Ja, Ja! Vielen herzlichen Dank Cecil und Astral.Cirka eine Stunde später wurde Lisa voller Freude von Tante Erika aufgenommen.Beide empfanden tiefe Zuneigung füreinander.Ohne zu überlegen stimmte Tante Erika einer sofortigen Adoption zu.Astral und Cecil bemerkten zufrieden lächelnd, dass die beiden nur noch mit sich beschäftigt waren und ihre Anwesenheit gar nicht mehr wahrnahmen.Mitternacht war vorüber, als sich Astral und Cecil von Tante Erika und Lisa verabschiedeten.Astral, wird Lisa bei meiner Tante Erika glücklich?Ja, mein lieber Cecil, dass werden sie, denn beide sind füreinander bestimmt dieses Leben gemeinsam zu erleben. Cecil, du und ich, wir waren die Wegbereiter für eine liebevolle lebenslange Freundschaft zwischen deiner Tante Erika und Lisa.Danke Astral für deine liebevollen, schönen Worte. 

 

Auszug aus dem Buchmanuskript “Positive Life – Ein Leben für die Menschheit“ (558 Seiten)Copyright © Dezember 2006 by Wolf-Christian Schlüter 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 






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