Nur ein Traum
Ich komme mit meiner Kutsche vor deiner wunderschönen Villa vorgefahren, steige aus und betrachte mir die mit Blumensträuchern verwachsenen Fassaden deiner Villa. Aus deinem Zimmer schimmert leicht deine Silhouette, erzeugt durch den Schein zweier Kerzen, durch. Ich bleibe stehen und versuche jetzt schon ein Blick deiner göttlichen Abbild zu ergattern, vergebens. Langsam besteige ich die großen Stufen deiner aus Marmor bestückten Treppe bis ich an deiner riesigen Tür ankomme, welche aus dunkler Eiche besteht, auf der sich einige Motive eingearbeitet befinden. Mein Blick geht sofort zu dem golden verzierten Hebel deines riesigen Türklopfers. Doch bevor ich an deiner Tür klopfe richte ich erst einmal mein mittelalterliches Trachtenkleid, welches aus den feinsten Stoffen, wie Seide etc., durch Handarbeit liebevoll hergestellt wurde. Mein ganzen Mut nehme ich zusammen und klopfe an deiner Tür, wobei so sanfte und dumpfe Klopfzeichen entstehen, welche mein Herz zum Rasen bringen. Auch schon höre ich schritte hinter der Tür lauter werden. Ich weiß nicht was lauter ist, die Schritte hinter der Tür oder mein Herz vor Aufregung. Langsam wird das Schloss entriegelt und die Tür mit einem quietschendem Geräusch geöffnet. Mein Herz rast, mein Puls ist auf 180, meine Knie sind ganz weich, doch dann sagt eine Tiefe Stimme, dein Butler, zu mir: “Sie werden bereits erwartet, mein Herr”. Ich rappele mich zusammen und folge deinem Butler zum Empfangssaal, welcher riesig ist sowie eine Bibliothek als eine Bildergalerie einschließt. Während ich mich etwas umschaue und die Bilder von schönen Frauen mir angucke, bemerke ich einen süßen Geruch von Parfüm, welcher mich in das Land der Träume reißt. Als ich meinen Haupt hebe sehe ich deinen göttlichen Anblick auf der Treppe stehen, du hast ein rotes mittelalterliches wunderschönes Kleid an, in dem du aussiehst wie eine blühende Rose. Ich trau mich gar nicht in deine Augen zu schauen, aus Furcht mich darin zu verlieren. Langsam stolzierst du die Stufen herunter und stehst mir gegenüber, streckst mir deine Hand entgegen, welche ich zärtlich um meine umwickle und zu meinem Mund führe.  Als ich deine Hand küsse, bemerke ich wie sanft der Stoff ist, aus dem dein mit Parfüm getränkter Handschuh besteht.Ich sage dir, dass du wunderschön aussiehst und führe dich an deiner Hand durch die Tür, die Treppen langsam herunter zur Kutsche. Der Fahrer macht uns die Tür auf und ich hebe dich in die Kutsche, anschließend sammle ich den Rest von deinem Gewand und steige von der anderen Seite ebenfalls ein.Unsere Fahrt führt durch einen tiefen dunklen Wald, der so unwegsam ist, dass du dich fest an meinem Arm umklammerst, so dass ich mir wünsche, die fahrt würde nie enden.Nach geraumer Zeit dringen wir weiter in den Wald, begleitet durch den Mondschein, wo es allmählich dunkler wird. Aus der Ferne erreichen uns Geschrei und Geheule einer Wolfsrudel, so dass du fest meinen Arm umklammerst und ich mir wünsche die Wölfe kämen näher.Allmählich sind die beiden Türme meines Schlosses zu sehen und du lässt dann auch von mir ab. Schließlich fahren wir durch das Tor und der Kutscher bringt die Pferde vor dem Portal zum Schloss zum Stehen, so dass ich aussteige und dir die Tür öffne. Ich helfe dir aus der Kutsche und führe dich zur Tür. Beim öffnen der Tür sage ich dir, dass du herzlich willkommen bist in meiner Residenz.Ich führe dich in meinen Empfangssaal, welcher erheblich größer ist als deiner, du bist hingerissen sowie von den Antiken Sachen als auch von den ausgestopften Wildtieren, welche sich an meiner Wand reihen.Ich führe dich durch das gesamte Haus bis der Butler den reichsten Tisch gedeckt hat, den du dir vorstellen kannst, und uns zum Tisch bittet.Ich ziehe dir den Stuhl hervor, so dass du problemlos dich setzten kannst, ohne dass dich dein Kleid dabei stört. Wir fangen langsam an zu essen, wobei ich überhaupt kein Hunger verspüre, sondern einzig und allein nur dich beobachten möchte, was mir aber nicht leicht fällt, da du so wundervoll erscheinst, dass ich mich gar nicht traue, dich auch nur länger als fünf Minuten zu beobachten. Nach dem Essen bringt der Butler uns ein Schälchen Wasser um uns die Hände zu reinigen. Anschließend kommt der Geiger und lässt langsam sanfte Töne klingen. Ich bitte dich um ein Tänzchen und drücke meinen Körper fest gegen deinen, du lehnst deinen Kopf an meine Schulter, ich spüre deine Brüste, deinen warmen Körper und immer im Unterbewusstsein dieser süßlicher Parfümgeruch, was dazuführt, dass ich dich am liebsten gar nicht mehr loslassen möchte und den Rest meiner Zeit mit dir Arm im Arm verbringen möchte.
Langsam streichle ich über deinem Rücken, wobei ich deinen Korsett spüre, was mich etwas erregt. Ich gucke dir in die Augen und sehe das Universum, wie schön es ist. Langsam streichle ich über dein Gesicht, du guckst mich an und spitzt deine Lippen. Ich will gerade meine Lippen fest gegen deine drücken, — da fall ich aus dem Bett -))))
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