ein regnerischer tag
Die Kälte krabbelt mir die Beine hoch nasser regen tropft neben mir auf den Boden und meine haare fallen mir nass in mein Gesicht. Meine schminke verläuft durch den ganzen Regen während ich auf den Bus warte, den Bus der mich weit wegbringen soll!
Ich warte und ich hasse es zu warten weil man in dieser zeit nichts anderes tun kann als nachzudenken und das will ich nicht über all das nachdenken was in letzter zeit passiert ist, über ihn der mich hintergangen hat über meine Familie die mich rausschmeißt über meine Freunde die mich im Stich lassen was soll ich noch auf dieser Welt? Kalt und lieblos einfach traurig.
Der Bus kommt und ich steige ein er ist fast leer bis auf einen Typen der genauso nass wie ich hinten im Bus sitzt.
Ich sehne mich nach Abwechslung vom Alltag daher setzte ich mich zu ihm und sag einfach Hallo.
Er guckt mich nur erstaunt an als wäre ich bescheuert jemanden anzusprechen den ich nicht kenne!
Doch sein Blick sagt mir auch er ist nett ich spüre die wärme die von ihm ausgeht an meinem durchfrorenem Körper während wir miteinander über das Wetter plaudern, einfach um uns abzulenken reden wir!
Ich finde raus das er auch so seine Probleme hat und ausgerissen ist das er im Moment nicht weiß wohin und keine Ahnung hat was mit ihm passieren soll.
Dieses Gespräch verbündet uns obwohl wir nur über banale dinge reden offenbaren wir uns gegenseitig unser ganzes leben.
Als der Busfahrer Endstation zu uns nach hinten ruft steigen wir aus der regen durchnässt zum zweiten mal unsere Kleiedung.
Wir suchen nach Geld weil wir hungrig sind haben aber nichts dabei.
Ich hake mich bei ihm ein und wir schlendern durch die Gegend, nass an einem Herbstabend mit knurrenden Mägen und durchgefroren.
Da wir beide nicht wissen wo wir überhaupt sind suchen wir uns ein trockenes Plätzchen.
Neben einem Schwimmbad fanden wir ein überdachtes Bushäuschen wir setzten uns auf die Bank und er nahm mich in seine arme.
In meinem Körper machte sich ein Gefühl der Vertrautheit breit als würde es schon immer so gewesen sein.
Wir wussten nicht was wir machen sollten wir waren nass und es regnete unaufhörbar nur hier drinnen war es trocken und nicht so kalt wir zogen ein paar unserer Kleider aus damit sie trocknen konnten und da uns dadurch kühl wurde kauerten wir uns zusammen auf die schmale Bank in dem Bushäuschen.
Am nächsten morgen hatte es nicht aufgehört zu regnen im Gegenteil es wurde noch viel schlimmer!
Unsere Sachen waren trocken und kalt wir zogen uns an da es Sonntag war würde hier kein Bus fahren.
Heute am Morgen konnten wir sehen wo wir waren, es war irgend ein keines Dorf zu weit weg von zuhause.
Wir waren uns einig wir würden nie wieder nach hause gehen wir würden ein neues leben anfangen.
Eine neue Identität würden wir uns erstellen und leugnen das wir zu irgendwem gehören würden.
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