Ungesprochen
So viele Tränen hab ich geweint,
Zu viele sinnlose Zeilen gereimt.
Hab meine Seele in deinen Augen vergessen,
All die Gedanken haben mein Herz zerfressen.
Habe ignoriert wie du mich mit deinen Worten verletzt,
doch es half nichts, du hast mich und mein Wesen zerfetzt.
Und doch denk ich immernoch an dich,
hast du noch Erinnerungen an mich?
Oder bin ich gänzlich aus deinem Kopf gelöscht?
Mein Schatz, so hör mich doch an,
meine Liebe gehörte doch keinem anderen Mann.
Deine Nähe war so angenehm,
und jetzt lässt du mich eiskalt im Regen stehen?
Ich verstehe nicht, wie kannst du sowetwas tun,
wenn unsere Gefühle doch auf der selben Liebe beruhen?
Und wenn ich in den Himmel sehe, malen die Wolken deinen Namen,
so als würden sie alle unsere Erinnerungen verwahren.
Ich möchte fliegen,
und die Sterne sollen mich nachts in ihrem Glanze wiegen
und meine Liebe zu dir soll endlich vergehen -
Irgendwann muss ich doch wieder eigene Wege gehen.
Kannst du mich denn wenigstens verstehen?
Ich möchte nicht mehr vor dir knien,
meine Augen sollen sich nicht mehr in den deinen verlier’n.
Unsere Hände werden sich nicht mehr berühren,
dein Blick wird meine Sinne nicht mehr verführen.
Deine Anwesenheit muss aufhören mich zu irritier’n,
denn ich will lernen mit dir zu leben und dich nicht zu ignorieren.






